Epilepsie kann tief in das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen eingreifen. In fast jeder Situation, bei der Arbeit, im Familienkreis, in der Freizeit oder auf Reisen ist ein epileptischer Anfall möglich. Darum ist eine moderne Therapie, die für möglichst hohe Anfallsfreiheit sorgt, so wichtig. Sie unterstützt die Möglichkeiten, auch mit Epilepsie ein erfülltes, aktives und glückliches Leben führen zu können.
Neben einer modernen Behandlung lässt sich auch sonst viel für die Lebens-Freude trotz Epilepsie tun: einige Regeln beachten, vorhersehbare Risiken ausschließen und sich auf spezielle Situationen vorbereiten. Wie sich das recht einfach im alltäglichen Leben berücksichtigen lässt, dazu gibt diese Rubrik „Lebens-Freude“ Anregungen. In regelmäßigen Abständen erscheinen hier neue Artikel, die alltagstaugliche Tipps und Informationen zu verschiedenen Lebensbereichen und -abschnitten geben und so dazu beitragen möchten, die Lebens-Freude bei Epilepsie zu stärken.
Sport zu treiben ist für viele Menschen ein Stück Lebensqualität. Körperliche Fitness tut den meisten Menschen gut und steigert das seelische Wohlbefinden. Das gilt natürlich auch für Epilepsie-Patienten - insbesondere, da sich Sport sogar günstig auf die Anfallssituation auswirken kann.
mehr lesen...
Fernweh hat fast jeder Mensch – Epileptiker machen da keine Ausnahme. Und mit der richtigen Vorbereitung und Aufmerksamkeit können Sie auch mit Epilepsie ferne Länder bereisen und Ihre wahre Freude am Urlaubsleben haben.
mehr lesen…
Die meisten Kinder können es nicht erwarten, in den Kindergarten zu kommen, denn dann fühlen sie sich schon richtig "groß". Kinder mit Epilepsie sind da sicherlich nicht anders. Bei Eltern treten aber gerade in dieser Zeit viele Fragen und Ängste auf, denn erstmals müssen sie die Verantwortung für ihr Kind in andere Hände geben. Erzieher und Erzieherinnen müssen sich mit der besonderen Situation vertraut machen, ein epilepsiekrankes Kind in ihrer Gruppe zu haben, und einige Regeln beachten. Mit der richtigen Vorbereitung können und sollten aber auch Eltern epilepsiekranker Kinder ihren Kleinen die Chance geben, einen Kindergarten zu besuchen.
mehr lesen…
Fast alle Kinder freuen sich auf ihren ersten Schultag – auf die große Schultüte, die neuen Freunde, und wie mag wohl die Lehrerin sein? Auch für viele Eltern ist der erste Schultag ihrer Kinder ein aufregender Moment, denn nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ist das Kind an Epilepsie erkrankt, kommen zur Vorfreude aber sicherlich Ängste hinzu. "Mute ich meinem Kind vielleicht zu viel zu, wenn ich es in eine normale Schule schicke?", fragen sich vielleicht einige der Eltern. Auch die Lehrer müssen sich mit der besonderen Situation vertraut machen, einen Schüler zu unterrichten, der an Epilepsie erkrankt ist. Mit der Wahl einer Schule, die den Fähigkeiten des Kindes entspricht, und einer guten Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern kann dafür gesorgt werden, dass sich das betroffene Kind in der Schule wohl fühlt.
mehr lesen…