Epilepsie gut behandeln UCB

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Wirksamkeit bei Epilepsie

Antiepileptika verhindern und behandeln Anfälle, indem sie die unnatürlichen hochfrequenten Entladungen der erkrankten Nervenzellen oder deren unkontrollierte Ausbreitung im Gehirn unterdrücken. Sie heilen aber nicht die Epilepsie, also die krankhafte Neigung des Gehirns, Anfälle zu produzieren.

Das geeignete Antiepilektikum ist von der Art der Anfälle abhängig

Nicht alle Antiepileptika haben dieselbe Wirksamkeit. Sie unterscheiden sich durch Art und Weise wie sie Anfälle unterdrücken und auch welche Art von Anfällen sie verhindern. Es gibt Antiepileptika, die z. B. nur auf fokale Anfälle wirken. Manche Antiepileptika können sogar bestimmte Anfallsformen wie myoklonische Anfälle oder Absencen verschlechtern. Für die Auswahl des geeigneten Antiepileptikums ist es daher sehr wichtig zu wissen, welche Arten von Anfällen der Patient hat.

Die richtige Wirkstoffkonzentration

Ihre volle Wirkung im Gehirn entfalten Antiepileptika, wenn ihre Wirkstoffkonzentration im Blut die richtige Höhe hat und durch die regelmäßige Einnahme auch konstant ist. Nach der Einnahme muss der Wirkstoff aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut aufgenommen werden. Je nach Medikament dauert dies unterschiedlich lange, von einigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden.

Aus dem Blut kann der Wirkstoff dann in das Gehirn übergehen, gleichzeitig wird er aber auch wieder aus dem Körper über die Leber oder die Nieren herausgefiltert und dann über Kot oder Harn ausgeschieden.

Um die Wirkstoffkonzentration im Blut konstant zu halten, muss das Medikament also regelmäßig eingenommen werden. Da die Geschwindigkeit, mit der ein Wirkstoff wieder aus dem Körper entfernt und ausgeschieden wird, ebenfalls sehr unterschiedlich ist, unterscheidet sich auch die Häufigkeit der notwendigen täglichen Einnahme von Antiepileptika. Bei einigen wenigen reicht die einmal tägliche Einnahme, manche müssen dreimal täglich eingenommen werden, bei den meisten Antiepileptika ist eine zweimal tägliche Einnahme erforderlich.  In allen Fällen sollten die Abstände zwischen den Einnahmen immer möglichst gleich sein.

Ihr Arzt gibt Ihnen bei der Erstverschreibung Ihres Medikaments genaue Informationen zur Einnahmefrequenz und den weiteren Einnahmemodalitäten. Er klärt Sie auch darüber auf, wie Sie am besten vorgehen, sollten Sie die Einnahme Ihres Medikaments einmal vergessen haben.

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