Epilepsie gut behandeln UCB

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Epilepsie und Ernährung

Allgemein hilft eine ausgewogene Ernährung dabei, das körperliche Wohlbefinden in Balance zu halten und Stress zu vermindern, der ein Auslöser für Anfälle sein kann.

Ketogene Diät bei Epilepsie

Bereits seit der Antike wird versucht, Epilepsie-Patienten mit einer speziellen Diät zu behandeln. Heutzutage wird die ketogene Diät in der Regel jedoch nur bei Patienten eingesetzt, die kaum auf Medikamente ansprechen und bei denen eine Operation nicht in Frage kommt. Dies gilt vor allem für Patienten mit Epilepsieformen, die im Säuglings- oder Kleinkindalter auftreten.

Bei der ketogenen Diät handelt es sich um eine besonders kohlenhydratarme, dafür jedoch fettreiche Ernährung. Ähnlich wie beim Fasten stellt sich der Stoffwechsel bei dieser Form der Ernährung so um, dass der Körper seine Energie vor allem aus Ketonkörpern bezieht. Dies sind bestimmte chemische Verbindungen, die bei der Verbrennung von Fett in den Körperzellen entstehen. Warum diese Ernährungsumstellung antiepileptisch wirkt, ist bisher noch ungeklärt. Die Diät wird individuell berechnet und kann nur unter sorgfältiger medizinischer Aufsicht durchgeführt werden. Zudem ist sie extrem schwer durchzuhalten.

Epilepsie und Ernährung

In einer aktuellen Studie haben Forscher der Harvard Medical School herausgefunden, dass ein modifiziertes Protein eine ähnliche Stoffwechseländerung bewirken kann wie die ketogene Diät. Zukünftig könnte dieses Protein für die Entwicklung neuer Medikamente in der Epilepsie-Therapie genutzt werden.

Durchfall und Erbrechen bei Epilepsie

Bei Durchfall oder Erbrechen werden Antiepileptika vom Körper eventuell nicht richtig aufgenommen, wodurch die Anfallsbereitschaft steigen kann. Bei Erbrechen innerhalb der ersten Stunde nach Medikamenteneinnahme sollte die gesamte Dosis des Antiepileptikums erneut eingenommen werden. Zudem sollten Sie versuchen, den Flüssigkeitsverlust so gut wie möglich auszugleichen, da sich die Medikamente sonst nicht ausreichend im Blutkreislauf verteilen können. Auf die Einnahme von Kohletabletten sollte verzichtet werden, da sie die Aufnahme der Medikamente erschweren. Besonders bei länger anhaltenden Beschwerden ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, um einen ausreichenden Wirkspiegel der Medikamente im Blut sicher zu stellen.

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