Epilepsie gut behandeln UCB

Top of this page
Skip navigation, go straight to the content

Vorurteil 4: Epilepsie wird vererbt

Mit wenigen Ausnahmen sind Epilepsien keine Erbkrankheiten im engeren Sinne. So erkranken nur 3% - 5% aller Kinder von epilepsiekranken Frauen oder Männern an Epilepsie. Mehr als 95% der Kinder epilepsiekranker Eltern entwickeln dagegen keine Epilepsie. Es besteht daher in aller Regel auch kein Grund, Menschen mit einer Epilepsie von eigenen Kindern abzuraten.

Dennoch spielen erbliche Komponenten eine gewisse Rolle, so dass die genetische Veranlagung zu einer erhöhten Anfallsbereitschaft vererbt werden kann, nicht aber die Anfälle als solche. Familienuntersuchungen zeigten, dass nur ein kleiner Teil derjenigen, die eine erhöhte Anfallsbereitschaft geerbt haben, irgendwann im Laufe ihres Lebens eine Epilepsie entwickeln. In der Regel kommt die Erkrankung erst dann zum Ausbruch, wenn zusätzlich zur erhöhten Anfallsbereitschaft äußere Faktoren (verschiedene Umwelteinflüsse) hinzutreten. Die Art der Vererbung ist im Fall der Epilepsie äußerst komplex und noch längst nicht aufgeklärt.

Derzeit sind viele unterschiedliche Ursachen für die Entwicklung einer Epilepsie bekannt, wobei die erbliche Komponente nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt.

Epi-Manager App
Epi-Manager, Epilepsie App

Jetzt kostenlos laden!

iOS-Version

Android-Version

Kostenloser Kontakt
UMFRAGE Helfen Sie uns, unsere Webseite für Sie noch weiter zu optimieren! Jetzt mitmachen! Diesen Hinweis verbergen
Vergrößern von Texten und Bildern:

Sie können Ihre Seite im Browser beliebig vergrößern oder verkleinern.

  • Vergrößern

  • Zum Vergrößern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "+". Für Mac-User: "Befehl" und "+".
  • Verkleinern

  • Zum Verkleinern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "-". Für Mac-User: "Befehl" und "-".