Epilepsie gut behandeln UCB

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Vorurteil 3: Epileptiker sind psychisch gestört

Eine Epilepsie ist keine psychische Erkrankung und daher sind Epileptiker nicht zwangsläufig psychisch gestört. Wie körperliche Krankheiten gehören auch psychische Erkrankungen zu den Schwierigkeiten, die jeden Menschen im Leben treffen können. Bei einer Epilepsie gibt es viele Auslöser und Gründe, warum psychische Probleme wie beispielsweise Ängste oder Depressionen bei Epileptikern vermehrt auftreten. Dazu gehören gesellschaftliche Vorurteile, Probleme in der Schule oder im Beruf, wie auch die Angst vor einem unerwarteten Anfall und eventuellen Folgen.

Auch die zur Behandlung eingesetzten Medikamente können z.B. psychische Störungen als Nebenwirkungen haben. Eine Umstellung auf andere antiepileptische Medikamente kann hier helfen. Darüber hinaus leiden besonders Epilepsie-Patienten, die nicht auf die medikamentösen Therapien ansprechen, häufig unter Depressionen. Depressionen können aber auch Teil der unter Umständen mehrere Tage dauernden Phase nach dem Anfall (die postiktale Phase) sein.

Bei vielen psychischen Befindlichkeitsstörungen handelt es sich um normale Reaktionen, die meist von kurzer Dauer sind und keiner ärztlichen Betreuung bedürfen. Bei Depressionen sowie Psychosen ist jedoch eine medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich. Bedauerlicherweise bleiben depressive Störungen bei Menschen mit Epilepsie häufig unerkannt und unbehandelt.

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