Epilepsie gut behandeln UCB

Top of this page
Skip navigation, go straight to the content

Elektroenzephalographie

Die Elektroenzephalographie (EEG) zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns, die sogenannten Hirnströme, mit Hilfe von Elektroden auf. Dieses Verfahren dient zum Nachweis von Funktionsstörungen des Gehirns und ist daher Bestandteil der Routinediagnostik bei Epilepsie.

Elektroenzephalogramm

Während die Hirnströme eines gesunden Menschen im EEG ein regelmäßiges Muster aufweisen, ist bei Patienten mit Epilepsie das EEG häufig in charakteristischer Weise verändert – manchmal auch nur während eines epileptischen Anfalls. Es kann trotz eines unauffälligen EEGs eine Epilepsie vorliegen. Bei einem konkreten Verdacht wendet der Arzt routinemäßig verschiedene Provokationsmethoden an, die die Genauigkeit des EEGs erhöhen und das Auftreten epilepsietypischer Muster fördern. Zu diesen Methoden zählen z.B.

  • die Fotostimulation (ein Lichtreiz),
  • ein Hyperventilationsreiz (schnelles Atmen) oder
  • Schlafentzug.

Neben dem Standard-EEG sind bei speziellen Fragestellungen auch Schlaf-, Nachtschlaf- oder Video-EEGs sowie Ableitungen mit speziellen Elektroden möglich. Die Auswertung der Hirnstromkurven erlaubt Rückschlüsse auf eine bestehende Epilepsie-Erkrankung sowie auf eine Epilepsie-Veranlagung oder altersbedingte Hirnreifungsstörungen.

Funktionsweise der EEG-Untersuchung

Bei einem Standard- EEG werden kleine Elektroden – meist in Form von Hauben, Bändern oder Klebeelektroden – auf der Kopfhaut positioniert (nicht-invasiv). Mit Hilfe dieser Elektroden werden elektrischen Ströme und Spannungen (Hirnstromwellen) gemessen, die durch die Aktivitäten der Nervenzellen im Gehirn entstehen. Das Signal wird verstärkt und zur Auswertung an ein Aufzeichnungsgerät gesendet. Die Untersuchung dauert etwa 30 Minuten und ist völlig schmerzfrei.

Ist eine operative Epilepsie-Therapie geplant, wird häufig zuvor ein invasives EEG notwendig. Im Vergleich zum Standard-EEG (nicht-invasiv) werden die Elektroden hierbei neurochirurgisch auf oder in die Gehirnoberfläche implantiert. Dies erlaubt eine genauere Identifizierung der epilepsieauslösenden Hirnregionen, so dass sichergestellt wird, dass durch den operativen Eingriff keine gesunde Hirnregion entfernt wird.

Ist die EEG-Untersuchung gefährlich?

Die nicht-invasive Untersuchung ist völlig ungefährlich. Durch die eingesetzten Provokationsmethoden (z. B. Fotostimulation) können unter Umständen in einigen Fällen epileptische Anfälle ausgelöst werden. Das invasive EEG hingegen ist mit einem operativen Eingriff verbunden und kann daher unter Umständen Risiken bergen, wie z. B. eine Infektion oder eine Blutung.

Epi-Manager App
Epi-Manager, Epilepsie App

Jetzt kostenlos laden!

iOS-Version

Android-Version

Kostenloser Kontakt
UMFRAGE Helfen Sie uns, unsere Webseite für Sie noch weiter zu optimieren! Jetzt mitmachen! Diesen Hinweis verbergen
Vergrößern von Texten und Bildern:

Sie können Ihre Seite im Browser beliebig vergrößern oder verkleinern.

  • Vergrößern

  • Zum Vergrößern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "+". Für Mac-User: "Befehl" und "+".
  • Verkleinern

  • Zum Verkleinern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "-". Für Mac-User: "Befehl" und "-".