Epilepsie gut behandeln UCB

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Kognitionstests

Unter Kognition versteht man alle Prozesse im Gehirn mit denen wir äußere (und innere)  Reize wahrnehmen, verarbeiten und Reaktionen herbeiführen können, sozusagen die Gesamtheit unserer geistigen Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmen, Erinnern, Erkennen, Beurteilen, Denken, Planen, Sprache etc. Beispielsweise lesen wir eine Rechenaufgabe (äußerer Reiz), erkennen die Zahlen und Zeichen weil wir sie einmal gelernt und im Gedächtnis abgespeichert haben, dann „rechnen“ wir (Verarbeitung) und schreiben schließlich das Ergebnis auf (Reaktion). Die Erkrankung Epilepsie kann die kognitive Leistungsfähigkeit eines Menschen in unterschiedlicher Weise beeinträchtigen. Einerseits kann durch Hirnläsionen oder bestimmte Epilepsiesyndrome die Kognition dauerhaft beeinträchtigt sein, andererseits können Anfälle oder epileptische Entladungen von Nervenzellen aber auch die antiepileptische Therapie prinzipiell vorrübergehende negative Effekte auf die Kognition haben. Wenn Sie als Patient das Gefühl haben zum Beispiel vergesslich zu sein oder sich nicht richtig konzentrieren zu können, Ihnen häufiger als sonst die richtigen Worte fehlen lohnt es sich dies einmal neuropsychologisch näher untersuchen zu lassen, insbesondere wenn zuvor vielleicht gerade eine Therapieumstellung auf ein neues Medikament erfolgt ist. Manchmal fällt dies Patienten auch gar nicht selbst auf, sondern Angehörige bemerken es zuerst.

Es gibt zahlreiche Tests die Neuropsychologen verwenden, um die verschiedenen kognitiven Funktionen und deren eventuelle Beeinträchtigung zu testen, z.B. verschiedene Gedächtnisfunktionen, Wortflüssigkeit, Aufmerksamkeit oder Reaktionsfähigkeit. Leider sind Neuropsychologen häufig nur an spezialisierten Epilepsiezentren verfügbar und deshalb solche Untersuchungen für Patienten mit unter Umständen langen Anreisen und Wartezeiten für einen Termin verbunden. Es gibt allerdings einen von Herrn Prof. Helmstaedter, Neuropsychologe in der Klinik für Epileptologie an der Universität Bonn, entwickelten Kurztest EpiTrack®, der auch geeignet ist in einer neurologischen Praxis durchgeführt zu werden.

EpiTrack®

Der EpiTrack® wurde speziell konzipiert als Screeningtest zur Erfassung kognitiver Veränderungen, die durch antiepileptische Medikation verursacht werden können. Er dient damit der Qualitäts- und Ergebniskontrolle der durchgeführten Epilepsietherapie, ersetzt aber keine umfassende neuropsychologische Untersuchung. Er besteht aus sechs kurzen Untertests, die Ihr Arzt oder eine geschulte Praxisassistentin gemeinsam mit Ihnen durchführen können. Insgesamt werden dafür etwa 15 Minuten benötigt. Anhand des Ergebnisses kann Ihre kognitive Leistungsfähigkeit in den Teilbereichen beurteilt werden, die besonders häufig von Antiepileptika beeinflusst werden können. Der Test ist normiert für einen Altersbereich von 18 bis 80 Jahren. Am sinnvollsten wird der EpiTrack® vor einer Therapieumstellung zur Erfassung der Ausgangssituation durchgeführt und dann nochmal mindestens 6 Wochen später wiederholt, um mögliche Veränderungen durch die Therapieumstellung festzustellen.
Der EpiTrack® wird exklusiv von der Firma UCB vertrieben und kann von Ihrem Arzt dort jederzeit angefordert werden.

EpiTrack® Junior

Für Kinder und Jugendliche gibt es eine für das Alter von 6 bis 18 Jahren angepasste und normierte Version, die sich EpiTrack® Junior nennt und vom Arzt ebenfalls durch die Firma UCB bezogen werden kann.

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