Epilepsie gut behandeln UCB

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Positronenemissionstomographie

Bei der Positronenemissionstomographie (PET) werden Stoffwechselvorgänge mit Hilfe markierter körpereigener Moleküle im Körper sichtbar gemacht. In der Epilepsie-Diagnostik wird die PET eingesetzt, um die unterschiedliche Stoffwechsel-Aktivität der verschiedenen Hirnbereiche zu untersuchen. Dazu wird der Abbau von markierten Zuckermolekülen in den unterschiedlichen Hirnbereichen abgebildet.

Bei Patienten mit Epilepsie ist die Stoffwechsel-Aktivität der betroffenen Hirnbereiche während des Anfalls erhöht (Hypermetabolismus), dagegen zwischen den Anfällen vermindert (Hypometabolismus). In einigen Fällen lassen sich mit Hilfe der PET Störungen des Hirngewebes nachweisen, die im MRT kaum zu identifizieren sind. Vor einer geplanten Operation werden daher die anfallsauslösenden Bereiche des Gehirns mit Hilfe der PET identifziert.

Funktionsweise der PET-Untersuchung

Zur Messung der Stoffwechsel-Aktivität im Gehirn wird ca. 60 Minuten vor der Untersuchung eine Lösung mit radioaktiv-markierten Zuckermolekülen (Glukose) in eine Armvene gespritzt. Die radioaktiv-markierte Glukose (Fluor-18 markierte Desoxyglucose; FDG) reichert sich im Gehirn an Stellen hoher Stoffwechselaktivität an. Die unterschiedliche radioaktive Strahlung der verschiedenen Hirnbereiche wird mit dem PET-Scanner erfasst und zu Schnittbildern verarbeitet. Neben der Messung des Glukosestoffwechsels kann bei der Verwendung anderer radioaktiv-markierter Substanzen, wie z. B. von Neurotransmittern, die Signalübertragung der Nervenzellen im Gehirn untersucht werden.

Ist die PET-Untersuchung gefährlich?

Durch die Verwendung von radioaktiv-markiertem Material besteht bei der Untersuchung eine gewisse Strahlenbelastung für den Körper, die etwas höher ist als die bei einer Röntgenaufnahme der Lungen, jedoch niedriger als etwa bei einer Röntgenuntersuchung des Magen-Darm-Traktes. Nach der Untersuchung werden die verwendeten radioaktiv-markierten Substanzen schnell abgebaut und mit dem Urin wieder ausgeschieden. Nach der Injektion von FDG ist eine Ruhephase erforderlich, während der Sie sich wenig bewegen und nicht sprechen sollten. Außerdem sind Sie aufgefordert eine bestimmte Menge Flüssigkeit zu trinken und die Harnblase vor der Untersuchung zu entleeren. Die Dauer der Untersuchung beträgt 30 bis 90 Minuten.

Vor der Untersuchung müssen Sie metallische Gegenstände (z.B. Ketten, Ringe Armbänder, Uhren, Gürtelschnallen oder Haarspangen…) ablegen. Ihre Kleidung können Sie normalerweise anbehalten. Nach der Untersuchung können Sie sich ganz normal belasten und auch zur Arbeit gehen.

Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft, wird die Untersuchung nur dann durchgeführt, wenn sie dringend erforderlich und keine andere Untersuchungsmethode möglich ist.

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