Epilepsie gut behandeln UCB

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Formen der Epilepsie

Einer Epilepsie liegen Störungen des Gehirns in Form von abnormen, hochfrequenten und hochsynchronen Entladungen von Nervenzellen zugrunde. Sie zeigen sich durch das Symptom wiederholt auftretender epileptischer Anfälle.

Ein Syndrom liegt vor, wenn mehrere Krankheitszeichen regelhaft in Kombination auftreten, die auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen sind. Bei einem Epilepsiesyndrom liegen bestimmte Anfallsformen mit weiteren typischen Merkmalen (z.B. der Beginn in einem bestimmten Alter) in einem Krankheitsbild vor. Stellt der Arzt ein Syndrom fest, kann er ein hierfür geeignetes Medikament auswählen.

Grundsätzlich werden Epilepsien aufgrund von 2 Kriterien eingeteilt:

1. Nach der Art ihres Ursprungs in

  • Fokale (partielle, lokalisationsbezogene) Epilepsien und Syndrome, hier sind die abnormalen Entladungen am Beginn auf nur bestimmte räumlich begrenzte Nervenzellgruppen begrenzt, können allerdings sekundär generalisieren, das heißt dann auf beide Hirnhälften übergehen.
  • Generalisierte Epilepsien und Syndrome, hier sind von Beginn an Nervenzellen in beiden Hirnhälften von abnormalen Entladungen betroffen.
  • Epilepsien und Epilepsiesyndrome mit unbestimmtem Ursprung, hier handelt es sich in der Regel um Epilepsien mit gemischten fokalen und generalisierten Anfällen.

2. Nach ihrer Ursache in

  • Idiopathische (genetische) Epilepsien, hier sind die Anfälle vermutlich direkt bedingt durch einen oder mehrere genetische Defekte, die manchmal bekannt, häufig aber auch (noch) unbekannt sind.
  • Symptomatische (strukturell-metabolische) Epilepsien, hier liegt die Ursache in nachweisbaren strukturellen Defekten oder Stoffwechseldefekten im Gehirn.
  • Kryptogene (unbekannte) Epilepsien, hier wird ein struktureller Defekt vermutet, kann aber mit den zur Verfügung stehenden Methoden nicht nachgewiesen werden.

Epilepsien werden also zunächst nach ihrem Ursprung und dann nach ihrer Ursache eingeteilt. In den entstehenden Untergruppen wird dann meist nochmal nach dem Alter, bei dem die Epilepsie auftritt, sortiert. Zusätzlich zu dieser Einteilung gibt es noch eine Gruppe „spezielle Syndrome“ zu denen Fieberkrämpfe und Gelegenheitsanfälle gezählt werden.

Ein wichtiger Hinweis zu den idiopathischen oder genetischen Epilepsien: Das Risiko, Epilepsie zu vererben, ist niedriger als dies häufig vermutet wird. Selbst wenn  beide Elternteile erkrankt sind, liegt das Risiko für Kinder bei vertretbaren zehn bis 15 Prozent. Sechs von sieben Kindern kommen damit gesund zur Welt. An Epilepsie erkrankte Paare sollten diese Zahlen im Hinterkopf behalten und ihren Kinderwunsch nicht aufgrund ihrer Erkrankung direkt verleugnen.

Liegt bei Ihnen eine Epilepsie vor? Mit einer geeigneten Behandlung bekommen Sie die Erkrankung unter Kontrolle.

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