frau mit epilepsie lächelt mit geschlossenen augen
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Anfälle verhindern durch Selbstkontrolle

Epilepsien sind heute gut behandelbar. Vielen Betroffenen kann durch eine medikamentöse Therapie geholfen werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Anfallsselbstkontrolle. So berichten Epilepsie-Patienten häufig von erfolgreichen Versuchen, Anfälle abgewehrt, unterbrochen oder hinausgezögert zu haben. Wichtigste Voraussetzung für die Anfallsselbstkontrolle ist die Bereitschaft der Betroffenen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Faktoren und Umstände das Auftreten ihrer Anfälle begünstigen. Die auslösenden Faktoren können durch sorgfältige Beobachtung identifiziert werden und dann idealerweise auch vermieden werden.

Anfallsauslöser identifizieren und vermeiden

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Faktoren, die einen Anfall auslösen können. Dazu gehören bestimmte Verhaltensweisen wie Schlafentzug, Alkoholmissbrauch, aber auch die körperliche sowie die psychische Verfassung kann eine anfallsfördernde Rolle spielen. Sehr häufig ist auch das Weglassen der verordneten Antiepileptika ein Grund für eine schlechte Anfallskontrolle. Darüber hinaus leiden manche Betroffene unter Epilepsieformen, die durch bestimmte Reize, wie z.B. Flackerlicht oder auch Lesen, ausgelöst werden können. Sobald der Patient die ganz persönlichen körperlichen und psychischen Entstehungsbedingungen seiner Anfälle kennt, hat er die Möglichkeit, diese Situationen zu vermeiden und auf diese Weise Anfälle zu verhindern.

Stress aktiv vermeiden

frau sitzt in yoga position auf dem schreibtisch

Zu einer wirkungsvollen Selbstkontrolle gehört neben der Vermeidung der anfallsauslösenden Situation auch das Entgegenwirken. Hierzu gehören Entspannungsverfahren, wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, die dann eingesetzt werden können, wenn das allgemeine Stressniveau zu hoch wird. Dabei ist es wichtig, dass die Methoden so erlernt werden, dass sie auch überall eingesetzt werden können. Also beispielsweise nicht nur in einem ruhigen Raum, sondern auch in alltäglichen Situationen, die Stress bewirken, wie am Arbeitsplatz oder auch bei Auseinandersetzungen. Einige Epilepsie-Patienten profitieren auch von Yoga oder Jogging, um ihr Stressniveau zu senken und so Anfälle zu vermeiden.

Anfälle durch gezielte Gegenmaßnahmen unterbrechen

Gehören Sie zu den Personen, die es spüren, wenn ein Anfall beginnt? Ja? Dann versuchen Sie doch diese frühe Wahrnehmung für sich nutzbar zu machen. Dafür ist es jedoch wichtig, sich aktiv mit der Epilepsie auseinanderzusetzen und eigene Gegenmaßnahmen zu suchen und auszuprobieren. Viele Menschen mit Epilepsie haben bereits die Erfahrung mit solchen Gegenmaßnahmen gemacht, aber ihnen ist oft nicht bewusst, dass sie sie auch aktiv nutzen können. Darüber hinaus bietet auch die Deutsche Epilepsievereinigung regelmäßig Seminare zum Thema Anfallsselbstkontrolle für Betroffene an. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://www.epilepsie-vereinigung.de

Finden Sie Ihre ganz persönliche Gegenmaßnahme zur Anfallsunterbrechung

Gehören Sie zu den Personen, die es spüren, wenn ein Anfall beginnt? Ja? Dann versuchen Sie doch diese frühe Wahrnehmung für sich nutzbar zu machen. Dafür ist es jedoch wichtig, sich aktiv mit der Epilepsie auseinanderzusetzen und eigene Gegenmaßnahmen zu suchen und auszuprobieren. Viele Menschen mit Epilepsie haben bereits die Erfahrung mit solchen Gegenmaßnahmen gemacht, aber ihnen ist oft nicht bewusst, dass sie sie auch aktiv nutzen können. Darüber hinaus bietet auch die Deutsche Epilepsievereinigung regelmäßig Seminare zum Thema Anfallsselbstkontrolle für Betroffene an. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.epilepsie-vereinigung.de.

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