patientin mit epilepsie liegt im krankenhausbett
patientin mit epilepsie liegt im krankenhausbett

Endlich raus aus der Klinik! Und dann?

Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht schön, lässt sich manchmal aber nicht vermeiden. Umso glücklicher ist man natürlich, wenn man endlich wieder nach Hause darf. Doch wie geht es dann weiter? Wer kümmert sich um Nachsorge, Reha oder die notwendigen Medikamente?
Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Rechte Sie als Patient haben, wenn Sie aus dem Krankenhaus entlassen werden, und was Sie selbst für einen erfolgreichen Übergang von der stationären zur ambulanten Behandlung tun können.

arzt mit medizinischen icons im vordergrund

Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus gehört zu den Erfahrungen im Leben, auf die man gerne verzichten könnte. Doch nicht immer lässt er sich vermeiden, sei es aufgrund einer akuten Erkrankung, eines Unfalls oder einer chronischen Erkrankung wie der Epilepsie. Eines aber haben wahrscheinlich alle Krankenhauspatienten gemeinsam: Sie fiebern dem Tag ihrer Entlassung entgegen – endlich wieder im eigenen Bett schlafen, die Familie um sich haben und kein Krankenhausessen mehr.

Lückenlos gut versorgt

Doch oft mischt sich unter die Vorfreude auf zuhause auch die Sorge, wie es nach der medizinischen Rundum-Versorgung im Krankenhaus weitergehen soll, wenn man wieder auf sich allein gestellt ist. Komme ich mit den neuen Medikamenten klar, wen frage ich bei Problemen, wann und wohin muss ich zur Kontrolluntersuchung?

Da Patienten mit diesen und vielen weiteren Fragen in der Vergangenheit oft allein gelassen wurden, sind Kliniken seit 2017 gesetzlich dazu verpflichtet, für ihre Patienten im Bedarfsfall rechtzeitig eine lückenlose Anschlussversorgung zu organisieren. Im Rahmen dieses sogenannten Entlassmanagements kümmern sich die Kliniken unter anderem um die medizinische Weiterbehandlung durch Haus- oder Fachärzte, Hilfsmittel oder Rehabilitationsmaßnahmen. Aber auch die Versorgung mit den erforderlichen Medikamenten, das Vermitteln von Kontakten zu Ärzten, Therapeuten oder Selbsthilfegruppen sowie das Beantragen von Leistungen bei Kostenträgern gehören zum Entlassmanagement.

Von stationär zu ambulant

Wer sich um all diese Fragen kümmert, ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich – mal sind es speziell geschulte Pflegekräfte, mal Sozialarbeiter oder -pädagogen, deren Tätigkeit oft als „Sozialdienst“ zusammengefasst wird. Einheitlich vorgeschrieben sind hingegen folgende Schritte, die Kliniken im Vorfeld der Entlassung erfüllen müssen: Um überhaupt tätig werden zu können, sind zunächst Ihre Einwilligung in ein Entlassmanagement und alle damit verbundenen organisatorischen Maßnahmen notwendig. Liegt die Einwilligung vor, ermitteln die Verantwortlichen dann den individuellen Bedarf an Unterstützung nach der Entlassung aus der Klinik. Zudem prüfen sie, ob Sie weitere Verordnungen und/oder weitere verordnungsfähige Leistungen wie etwa Ergo- oder Physiotherapie benötigen. Auf Basis dieser Ergebnisse wird dann ein Entlassplan erstellt, der den voraussichtlichen Versorgungsbedarf sowie die erforderlichen Maßnahmen beinhaltet und festlegt, wer die Anschlussversorgung durchführt (z. B. Facharzt, Physiotherapeut, Rehaklinik).

eine aerztin spricht mit einem mann mit epilepsie

Am Tag der eigentlichen Entlassung aus dem Krankenhaus findet meist noch ein Arztgespräch, das sogenannte Entlassungsgespräch, statt, bei dem der Arzt mit Ihnen und eventuell Ihren Angehörigen die noch anstehende Behandlung und Nachsorge bespricht – eine gute Gelegenheit, noch ungeklärte Fragen anzusprechen, beispielsweise zu neuen, in der Klinik verordneten Medikamenten oder wann die nächste Kontrolluntersuchung ansteht. Bei diesem Gespräch händigt Ihnen der Arzt auch einen Entlassbrief aus, der Informationen zum Gesundheitszustand und Krankheitsverlauf, zur aktuellen Therapie sowie Empfehlungen für die Weiterbehandlung enthält und für den Hausarzt bestimmt ist. Auf Wunsch erhalten Sie eine Kopie dieses Schreibens.

Eine Frage der Zeit

Um Ihnen die sofortige Vorstellung beim Haus- oder Facharzt zu ersparen oder wenn die Entlassung direkt vor dem Wochenende erfolgt und kein Arzt erreichbar ist, dürfen Kliniken den Patienten auch Rezepte über die einzunehmenden Medikamente ausstellen – allerdings nur für die kleinste Packungsgröße. Doch auch Sie selbst müssen aktiv werden: Haben Sie von der Klinik ein solches Rezept erhalten, müssen Sie es innerhalb von drei Werktagen (inklusive Samstag) in der Apotheke einlösen. Andernfalls verfällt es. Ähnliches gilt für Heilmittelverordnungen wie Ergo- oder Physiotherapie: Hier muss die Behandlung innerhalb von sieben Tagen beginnen, weitere zwölf Tage später müssen die Sitzungen aus der Verordnung der Klinik abgeschlossen sein.

Sollten Sie trotz dieser Vorbereitungen von Seiten der Klinik noch Fragen rund um Ihre Diagnose und/oder zu den Ihnen verordneten Arzneimitteln von UCB haben, nehmen Sie unter der Rufnummer 02173/484848 Kontakt zum UCBCares®-Team auf. Ein hilfsbereiter und erfahrener Mitarbeiter wird sich persönlich und vertraulich um Ihr Anliegen kümmern.

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