eine gruppe menschen mit epilepsie hoert einer sprecherin zu
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Epilepsie und Selbsthilfe

Viele Epilepsie-Patienten und ihre Angehörige suchen den Austausch mit anderen Menschen, die sich in der gleichen, oft schwierigen Situation befinden wie sie selbst. Aus diesem Bedürfnis heraus sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland immer mehr Epilepsie-Selbsthilfegruppen gegründet worden, in denen Patienten und ihre Angehörigen die Möglichkeit haben, andere Betroffene kennen zu lernen.

Die Selbsthilfegruppe: ein Forum für den Erfahrungsaustausch

eine gruppe frauen mit epilepsie spricht miteinander

Mit der Gründung von Selbsthilfegruppen werden in erster Linie zwei Ziele verfolgt. Zum einen soll die Selbsthilfegruppe ein Forum zum Erfahrungsaustausch sein und die Betroffenen mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Epilepsie versorgen sowie Hilfestellungen bei bestimmten, ganz persönlichen Problemen geben. Zum anderen dient sie der dringenden Aufklärung der nicht betroffenen Bevölkerung und somit der Verbesserung der Lebenssituation von Patienten und deren Angehörigen.

Durch die Selbsthilfegruppe profitieren

Der Besuch einer Epilepsie-Selbsthilfegruppe bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Betroffene haben die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten über die eigene Krankheit zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen, was wiederum Vertrauen schafft und Ängste nehmen kann.
  • Die Gruppe gibt das Gefühl, nicht allein zu sein, vermittelt menschliche Wärme und bietet Unterstützung.
  • Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit können gestärkt werden, gerade im Umgang mit dem sozialen Umfeld und Vorurteilen.
  • Probleme können gemeinsam bewältigt werden.
  • Die Einsicht in eigene Konflikte kann erleichtert und im eigenen Verhalten wiedererkannt werden.
  • Die Fähigkeit, mit Kritik umzugehen, kann erlernt werden.
  • Auch Angehörige können in Gesprächen ihre Ängste und Unsicherheiten teilen und Erfahrungen austauschen.
  • Der Informationsaustausch hilft, Wissen zu erweitern und fördert die Akzeptanz sowie den optimalen Umgang mit der Erkrankung.
  • Es werden hilfreiche Tipps und Empfehlungen (z.B. im Bereich Anfallsselbstkontrolle) geboten.

Besuch einer Selbsthilfegruppe kann aber auch Probleme mit sich bringen

Auch wenn in einer Epilepsie-Selbsthilfegruppe Patienten oder Angehörige aufeinandertreffen, die alle von der Diagnose „Epilepsie“ betroffen sind, heißt das noch lange nicht, dass die Probleme oder der Schweregrad der Epilepsie gleich sind. Schließlich gibt es verschiedene Formen von Epilepsien mit verschiedenen Schweregraden. Bei leichten Formen von Epilepsie kann es also durchaus vorkommen, dass Betroffene und ihre Angehörige erschrecken, wenn sie mit schweren Epilepsien und deren Krankheitsverläufen konfrontiert werden und von allen möglichen Problemen hören, die noch auf sie zukommen könnten. Wenn der Besuch einer Selbsthilfegruppe dann mehr Sorgen hervorruft, als Vorteile mit sich bringt, sollte er gut abgewogen werden. Zudem gibt es Selbsthilfegruppen für spezifische Epilepsiesyndrome und -typen.

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